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Aktions Tracker

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Nutzungsbedingungen für den Aktions Tracker – für Unternehmen (B2B).

Stand: Oktober 2026

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für die Nutzung des Software-as-a-Service-Tools „Aktions Tracker“ (nachfolgend „Tool“) durch das nutzende Unternehmen (nachfolgend „Nutzer“). Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.

Anbieter ist:

Jan Anschütz
Fasanenstr. 21
41751 Viersen
E-Mail: info@aktionstracker.de

Grundlage der Zusammenarbeit ist der individuell geschlossene Dienstleistungsvertrag samt Anlagen (Leistungsbeschreibung, Service-Level, Auftragsverarbeitung). Bei Widersprüchen gehen die Regelungen des Dienstleistungsvertrags diesen AGB vor. Abweichende oder entgegenstehende Bedingungen des Nutzers finden keine Anwendung.

§ 2 Leistungsbeschreibung

Der Anbieter stellt das Tool als webbasierte Anwendung zur Verfügung. Der Funktionsumfang richtet sich nach dem gebuchten Paket und der Leistungsbeschreibung im Dienstleistungsvertrag. Dazu gehören insbesondere:

  • Erfassung und Verwaltung von Außendienst-Aktivitäten (Besuche, Bestellungen, Aufbauten)
  • Fotodokumentation von Aktivitäten
  • Dashboard mit Kennzahlen, Zielen und Vergleichswerten
  • Automatische Wochen- und Monatsberichte sowie Excel-Export
  • Benutzerverwaltung für Mitarbeiter, Verkaufsleiter und Administratoren
  • Tägliche automatisierte Datensicherung

Der Anbieter behält sich vor, den Funktionsumfang im Rahmen der Weiterentwicklung anzupassen. Wesentliche Einschränkungen des bestehenden Funktionsumfangs werden dem Nutzer rechtzeitig mitgeteilt.

§ 3 Zugangsdaten und Verantwortlichkeit

Der Nutzer ist für die sichere Verwahrung der Zugangsdaten verantwortlich. Eine Weitergabe von Zugangsdaten an unbefugte Dritte ist untersagt. Der Nutzer verpflichtet sich, den Anbieter unverzüglich zu informieren, sofern Anhaltspunkte für einen Missbrauch der Zugangsdaten bestehen. Der Anbieter ist berechtigt, Konten bei begründetem Verdacht auf Missbrauch vorübergehend zu sperren.

§ 4 Pflichten des Nutzers

Der Nutzer verpflichtet sich,

  • das Tool ausschließlich für interne betriebliche Zwecke zu verwenden;
  • keine rechtswidrigen, irreführenden oder beleidigenden Inhalte einzustellen;
  • hochgeladene Fotos nur im Zusammenhang mit tatsächlichen Außendienst-Aktivitäten zu verwenden;
  • die datenschutzrechtlichen Anforderungen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten von Mitarbeitern einzuhalten;
  • das Tool nicht durch automatisierte Zugriffe (Bots, Scraping) zu belasten.

§ 5 Datenspeicherung und Datensicherung

Der Anbieter erstellt täglich automatisierte Datenbankbackups (7-Tage-Rotation). Im Fehlerfall kann der Datenstand des Vortags wiederhergestellt werden. Fotos werden nach Ablauf der in der Leistungsbeschreibung genannten Aufbewahrungsdauer automatisch gelöscht; sie werden dem Nutzer zuvor per E-Mail als Archiv zugestellt.

Der Nutzer bleibt für die Aktualität und Vollständigkeit seiner eigenen, zusätzlichen Datensicherungen verantwortlich; der Datenexport steht ihm hierfür jederzeit kostenfrei zur Verfügung.

§ 6 Verfügbarkeit und Wartung

Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit des Tools von 99 % im Jahresdurchschnitt an. Davon ausgenommen sind planmäßige Wartungsarbeiten, höhere Gewalt sowie Ausfälle der Hosting-Infrastruktur, die der Anbieter nicht zu vertreten hat. Geplante Wartungsarbeiten werden mindestens 24 Stunden im Voraus per E-Mail angekündigt. Einzelheiten zu Reaktionszeiten regelt die Service-Level-Vereinbarung im Dienstleistungsvertrag.

§ 7 Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden, die durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verursacht werden, sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur für den vertragstypischen und bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden. Die Einzelheiten, insbesondere die Haftungshöchstbeträge, ergeben sich aus dem Dienstleistungsvertrag.

§ 8 Entgelt und Zahlungsbedingungen

Das Entgelt richtet sich nach dem gebuchten Paket und dem Dienstleistungsvertrag. Sofern nicht anders vereinbart, gilt:

  • Die Einrichtungsgebühr ist mit Vertragsschluss fällig.
  • Die monatliche Pauschale wird zu Beginn des Abrechnungsmonats in Rechnung gestellt und ist innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu zahlen.
  • Bei jährlicher Zahlung wird die Jahrespauschale (zehn Monatspauschalen) zu Beginn des Vertragsjahres in Rechnung gestellt und ist innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu zahlen. Endet der Vertrag durch Kündigung des Nutzers, erfolgt keine anteilige Rückerstattung; kündigt der Anbieter, erstattet er die auf verbleibende volle Monate entfallende Vergütung anteilig.
  • Der Anbieter ist Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG; es wird keine Umsatzsteuer berechnet und ausgewiesen.
  • Preisanpassungen werden mit einer Frist von drei Monaten angekündigt. Der Nutzer hat in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens.

§ 9 Vertragslaufzeit und Kündigung

Bei monatlicher Zahlung läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit. Der Nutzer kann mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende kündigen, der Anbieter mit einer Frist von 12 Wochen zum Monatsende.

Bei jährlicher Zahlung beträgt die Mindestlaufzeit 12 Monate. Der Vertrag verlängert sich automatisch um jeweils ein weiteres Jahr, sofern er nicht von einer der Parteien mit einer Frist von 12 Wochen zum Ablauf der Mindestlaufzeit bzw. des jeweiligen Vertragsjahres gekündigt wird.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Nach Vertragsende werden alle Daten des Nutzers innerhalb von 30 Tagen unwiderruflich gelöscht; auf Wunsch stellt der Anbieter vorab einen Datenexport im Excel-Format zur Verfügung.

§ 10 Auftragsverarbeitung

Soweit der Nutzer personenbezogene Daten (z. B. Mitarbeiterstammdaten) im Tool verarbeitet, schließen Anbieter und Nutzer einen Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO. Er ist Bestandteil des Dienstleistungsvertrags.

§ 11 Produktkommunikation

Über Produktupdates und neue Funktionen informiert der Anbieter per E-Mail nur, wenn der Nutzer dem gesondert zugestimmt hat. Die Einwilligung ist freiwillig und kann jederzeit formlos per E-Mail an info@aktionstracker.de widerrufen werden. Ohne Einwilligung versendet der Anbieter ausschließlich vertraglich notwendige E-Mails (z. B. Berichte, Rechnungen, Wartungshinweise).

§ 12 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand für Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist – soweit gesetzlich zulässig – Viersen. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.